Karl Meusburger

Karl Meusburger, der Namensgeber unserer Schule

Karl Meusburger wurde am 14. September 1870 in Bruneck geboren. Sein Geburtshaus ist das Strelehaus, heute Stadtgasse 44 a/b (Uhren Gasser) in Bruneck.

 

Sein Vater war Dr. Jodok Meusburger, er stammte aus Egg im Bregenzerwald (Vorarlberg) und war k.und k. Advokat. Seine Mutter war Pauline Anna Maria Strele und Tochter des k. und k. Tabak- und Stempelhauptverlegers Karl Strele in Bruneck.
Am 14. September 1868 heirateten Dr. Jodok Meusburger und Pauline Strele.
Zwei Kinder entsprossen der Ehe: Karl Jodok Maria (1870 - 1940) und Aloisia Antonia Maria Josefa (1874 - 1910).
Von 1880 bis 1888 studierte Karl am Vinzentinum in Brixen. Bekannte Mitschüler waren: Alois Demattia (1868 - 1949, Komponist, aus Buchenstein), Horaz Gaiger (1870 - 1938, Maler, Schöpfer des Hochaltarbildes von Niederdorf, aus Levico), Bruder Willram (Anton Müller, 1870 - 1939, Dichter aus Bruneck), Reimmichl (Sebastian Rieger, 1867 - 1953, aus St. Veit in Defreggen).
Heute wird diese Klasse im Vinzentinum als der 'Geniekurs' bezeichnet.
Nach Abschluss des Gymnasiums besuchte er das Priesterseminar in Brixen und wurde am 15. Jänner 1893 zum Priester geweiht.
Von 1896 bis 1924 lehrte er Mathematik und die Naturwissenschaften am Augustinergymnasium (heute Kassianeum) in Brixen. Als Werkstudent studierte er in Innsbruck und promovierte 1910 mit der Dissertation über “Das Brixner Becken in der Eiszeit”.
Von 1920 bis 1938 versah er in Vintl an schulfreien Tagen den Dienst als Kooperator. Er ist der Verfasser vieler Publikationen, sein Lebenswerk “Wunder der Schöpfung” wurde 1940 in München gedruckt.
Karl Meusburger verstarb am 7. Oktober 1940 in Brixen. Im Grab der Vinzentiner fand er seine letzte Ruhestätte.
Die Verdienste Karl Meusburgers als Priester und Naturwissenschaftler rechtfertigen die Namensgebung für unsere Schule.
Der sogenannte Altbau des heutigen Schulgebäudes stammt aus dem Jahre 1874.